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<pre>Nach der EM ist vor dem Bundesligastart: Da der Sommer ganz im Zeichen der Europameisterschaft gestanden hatte, müssen sich die 18 Klubs der Bundesliga in der Saison-Vorbereitung ein kleines bisschen sputen.  <p> Wer könnte da besser als Gegner passen als der VfB Stuttgart, der in fremden Stadien zu den besonders dankbaren Gästen gehört.  <p>  Gegen Augsburg wurde eine 2:0-Führung verspielt, am Spieltag davor reichte im Heimspiel gegen Nürnberg ein 1:0-Vorsprung nicht zum Sieg (Endstand: 1:1) und auch in Frankfurt fiel nach dem Bremer Führungstreffer zwischenzeitlich der Ausgleich. <p> Dabei war es nicht zuletzt der mutigen Aufstellung geschuldet, dass sich Leverkusen über weite Strecken auf Augenhöhe mit dem deutschen Giganten duellierte; auf dem Spielberichtsbogen wurden bemerkenswerterweise gleich fünf offensive Fachkräfte vermerkt. <p>  Spielmacher Kerem Demirbay pflichtete seinem Mannschaftskollegen bei: „Wir müssen auch mal mit zwei Toren zurechtkommen und müssen nicht immer mehr als zwei schießen, um zu gewinnen.“  </pre>


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<pre>„Ich habe das Gefühl, dass wir zwar wollen, dass wir aber nach einem intensiven Trainingslager nicht in der Lage sind, aufs Top-Niveau zu kommen. Es steht außer Frage, dass wir es besser können“, so der Borussia-Trainer weiter.  <p> Ohnehin überwiegen die Argumente, dass die aktuelle Durststrecke nur von kurzer Dauer ist: Hatten die Ergebnisse in den ersten Wochen zumeist noch zu den gezeigten Leistungen gepasst, lässt sich die mittlerweile genommene Entwicklung auch nach den jüngsten Rückschlägen nicht wegdiskutieren.  <p>  Dem über weite Strecken ausgeglichenen Spielverlauf in der Red-Bull-Arena hätte mit etwas Glück schließlich auch ein Unentschieden entsprochen. <p> Und zu guter Letzt bleibt immer noch (statistische) Gewissheit, dass im Falle eines Rückstandes noch längst nicht aller Tage Abend ist. Schließlich punkteten die Schwaben 20 Mal gegen Bremen, auch wenn Letztere mit 1:0 vorangelegen waren (5 Siege, 15 Remis). <p>  Bei ihren Auswärtsspielen fahren die VfL-Städter in dieser Saison konsequent das Schlechteste auf, was die Bundesliga derzeit zu bieten hat; mit sechs Punkten aus neun Partien hat der amtierende Pokalsieger und Vizemeister eine geradezu katastrophale Bilanz zusammengekickt.  </pre> 


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<pre> In Prüfungen gegen im Überschwang befindliche Höhenflieger sind die Ostdeutschen derzeit mit entsprechender Vorsicht zu genießen; zumal das noch am Donnerstagabend absolvierte EL-Match gegen Zenit die Aufgabe in der Mercedes-Benz-Arena sicherlich nicht einfacher macht.  <p> Auch die direkte Bilanz sollte Tippern diesbezüglich Mut machen, endeten doch sagen und schreibe acht der letzten neun direkten Aufeinandertreffen in der Bundesliga mit mindestens vier Toren.  <p>  Immerhin kann Labbadia aber darauf verweisen, dass die letzte Spielzeit dann doch mit einigen Lichtblicken zu Ende ging. Gegen Köln und Holstein Kiel verließ das Team zuletzt in äußerst wichtigen Partien zwei Mal in Folge siegreich den Platz. <p>  Dennoch würde es die Wettfreunde nicht wundern, sollten am Sonntag zunächst einmal vor allem die Gäste von der jüngst genossenen Pause profitieren: Nach dem ungewohnt heftigen Pensum der Hinrunde hat den Kraichgauern die kleine Auszeit sicherlich ziemlich gutgetan. <p>  Als Favorit geht der VfL aber dennoch nicht in die Partie gegen RB Leipzig. Im Gegensatz zu Wolfsburg gehören die Leipziger schließlich zum engeren Kreis der Titelkandidaten und neben dem FC Bayern und dem BVB zu den spielstärksten Mannschaften der Bundesliga.  </pre>


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<pre> Dass für den italienischen Coach derartige Überlegungen keine Rolle spielen, mutet zwar absolut verständlich an; gleichwohl ist es dennoch nur schwerlich nachvollziehbar, warum dieser stattdessen auf den offenkundig nicht austrainierten Thiago setzt.  <p> Vor dem 6. Spieltag blickt der VfL nun allerdings nun schon auf eine vier Spiele andauernde sieglose Serie zurück, denn die jüngsten beiden Spiele brachten Niederlagen gegen Dortmund und Werder Bremen.   <p> Die Mainzer kommen unbesiegt im neuen Jahr in den Kraichgau. Nachdem es am 17. Spieltag ein 0:0 gegen den FC Köln gab, holten sich die Nullfünfer zum Start der Rückrunde ein 1:1 gegen Borussia Dortmund. <p>  Gleichwohl lässt es einigermaßen tief blicken, dass sich vorab kaum ein VfL-Verantwortlicher mit dieser bestmöglichen Variante zu beschäftigen scheint — der in unmittelbarer Nähe befindliche Abgrund übt offensichtlich eine deutlich größere Faszination auf die VW-Städter aus.  <p> „Der Glaube, auswärts bei einer Topmannschaft mithalten und zu null spielen zu können, ist zurück“, freute sich Bremens Sportchef Frank Baumann.  </pre>


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<pre> Denn 44 Minuten war Köln die klar bessere Mannschaft, führte durch ein Tor von Altmeister Claudio Pizarro mit 1:0 und hat die Partie komplett unter Kontrolle. „So stelle ich mir unseren Fußball vor“, sagte Sportchef Armin Veh über den bärenstarken Beginn.  <p> "Die schwere Zeit ist vorbei." Im Interview blickt @coke23andujar positiv in die Zukunft! ? https://t.co/WDwO9j9zEg #S04 pic.twitter.com/hYOTfXfxXq  <p>  Folge: Anstatt wie erhofft einen der Champions League Startplätze drei und vier einzunehmen, sind die Gladbacher im Klassement wieder auf den achten Rang abgerutscht. <p>  Überhaupt war dies überhaupt noch nie der Fall, dass der VfB Stuttgart mit zwei Pflichtspiel-Niederlagen in Folge in die Saison gestartet istâ€¦  <p> Seit dem eingangs erwähnten 4:0-Erfolg gegen Hannover holten die Bremer daheim vier weitere Siege und spielten drei Mal unentschieden. Somit kletterten die lange Zeit abstiegsgefährdeten Grün-Weißen in den vergangenen Wochen in der Tabelle stetig nach oben.  </pre>


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